Ungerechtfertigter Weise werden Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit nach wie vor häufig als Notgründungen bezeichnet. Damit ist gemeint, dass der Gründer quasi zur Selbstständigkeit gezwungen war. Unlängst vernahm ich im Bankgespräch wieder einmal diese Denke. Ungerechtfertigt ist dies gerade im Hinblick auf die sich verschärfenden Vergabeverfahren für Fördermittel und sei es „nur“ hinsichtlich des Gründungszuschuss.
Speziell in diesen Fällen hat es sich gezeigt, dass ohne professionelle Hilfe im Rahmen einer Vorgründungsberatung, weder die Tragfähigkeit einer Existenzgründung glaubhaft gemacht werden können, noch der Gründer ein mittel- bis langfristigen Businessplan zu Papier bringt. Demnach werden solche Dienstleistungen immer häufiger nachgefragt und –Dank Zuschüssen- in Anspruch genommen. Die Zahl der hoch motivierten Gründer mit sinnhaften, ernst gemeinten, durchdachten und nachhaltigen Unternehmungen steigt weiter an. Eine Evaluation von 3000 Gründern aus Hartz IV, die mit staatlicher Förderung gegründet hatten, brachte wichtige Erkenntnisse: Über 60% der Gründer sind auch nach fünf Jahren noch selbstständig, weitere 20 Prozent haben wieder eine Anstellung angenommen und nur ein Zehntel hat sich erneut arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die sich nicht selbstständig gemacht, sondern weiter eine Stelle gesucht haben, sind die Gründer deutlich seltener arbeitslos und erzielen signifikant höhere Einkommen. Maßgeblich hierfür ist die intrinsische Motivation. 80% aller Gründer starten in die Selbstständigkeit um eben den Zustand der Arbeitslosigkeit zu beenden. 60% haben schon erste Aufträge und wollten schon länger ihr eigener Chef sein. Daraus resultierten lediglich 12%, die aus der Not heraus gründeten.
Fazit: Die weitaus überwiegende Zahl der geförderten Gründer muss nicht, sondern will selbstständig werden.
Wir betonen gegenüber Gründungsinteressierten die Chancen der Selbstständigkeit aus zwei Gründen:
Speziell in diesen Fällen hat es sich gezeigt, dass ohne professionelle Hilfe im Rahmen einer Vorgründungsberatung, weder die Tragfähigkeit einer Existenzgründung glaubhaft gemacht werden können, noch der Gründer ein mittel- bis langfristigen Businessplan zu Papier bringt. Demnach werden solche Dienstleistungen immer häufiger nachgefragt und –Dank Zuschüssen- in Anspruch genommen. Die Zahl der hoch motivierten Gründer mit sinnhaften, ernst gemeinten, durchdachten und nachhaltigen Unternehmungen steigt weiter an. Eine Evaluation von 3000 Gründern aus Hartz IV, die mit staatlicher Förderung gegründet hatten, brachte wichtige Erkenntnisse: Über 60% der Gründer sind auch nach fünf Jahren noch selbstständig, weitere 20 Prozent haben wieder eine Anstellung angenommen und nur ein Zehntel hat sich erneut arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe, die sich nicht selbstständig gemacht, sondern weiter eine Stelle gesucht haben, sind die Gründer deutlich seltener arbeitslos und erzielen signifikant höhere Einkommen. Maßgeblich hierfür ist die intrinsische Motivation. 80% aller Gründer starten in die Selbstständigkeit um eben den Zustand der Arbeitslosigkeit zu beenden. 60% haben schon erste Aufträge und wollten schon länger ihr eigener Chef sein. Daraus resultierten lediglich 12%, die aus der Not heraus gründeten.
Fazit: Die weitaus überwiegende Zahl der geförderten Gründer muss nicht, sondern will selbstständig werden.
Wir betonen gegenüber Gründungsinteressierten die Chancen der Selbstständigkeit aus zwei Gründen:
- Wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig macht, hat bessere Chancen als jemand, der weiter nach einer Anstellung sucht.
- Wer mit einer positiven, chancenorientierten Einstellung zur Gründung startet, erhöht seine Erfolgschancen zusätzlich.
Beratung und Coaching steigert die Erfolgschancen einer Gründung deutlich und gleicht Nachteile auf anderen Gebieten aus. Gründer könnten noch erfolgreicher sein, wenn sie mehr Beratung in Anspruch nehmen würden.



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